Sex, Drugs & Rock’n’Roll

Heute: Drugs

Montag, 6. August 2018, ca. 9 Uhr morgens: An meinem Küchentisch wird – nach über 30 Jahren – die letzte Zigarette geraucht, von mir, ganz persönlich. Nach fast zwei Wochen Tabakabstinenz bleibt als eindrücklichste Erfahrung festzuhalten: Geradezu lachhaft, wie schnell und einfach der Ausstieg bzw. Umstieg auf’s Dampfen war, und ich habe sehr deutlich nicht die Befürchtung, dass ein Rückfall im Bereich des Denkbaren läge.

Aber das hier ist ja eine Musik-Website, daher wäre dieses Thema eigentlich nicht erwähnenswert, ergäben sich nicht auch klare Vorteile für die Musikproduktion. Ich habe die wichtigsten Punkte mal schnell zusammengestellt:

[+] Stereobreite

Vor allem beim Geschmackssinn feststellbar, mindestens 150%, und ganz ohne Phasenverschiebungen. Getestet mit Vanillepudding.

[+] Noise / Nebengeräusche

Tief- („Ächzen“) und hochfrequente Störgeräusche („Pfeifen“) sind insbesondere auf Aufnahmen nicht mehr wahrnehmbar, das Noise Gate ist damit entbehrlich. Getestet im 3. OG, Altbau, 77 Treppenstufen, mehrmals täglich.

[+] Heart Beat / Timing

Extrem stabil getaktet, null latency, keine Quantisierung bis zu 1/64 erforderlich.

[+] O2

Sauerstoffanteil im Blut deutlich gestiegen (das kann man in der Fachliteratur auch nachlesen). Allerdings befürchte ich hier einen Druckfehler – gemeint ist vermutlich „U2“).

Einen Nachteil gibt es allerdings:

[–] Timbre

Für Joe Cocker-ähnliche Stimmfärbungen ist jetzt ein zusätzliches Distortion-Plugin zwingend erforderlich.

Im nächsten Artikel geht’s dann auch wieder um Rock’n’Roll …

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